Diplomthema "Konzeption eines Magazins für die Studenten in und aus Hamm unter Berücksichtigung der multimedialen Tauglichkeit"

Auf dieser Seite möchte ich meine Fortschritte festhalten, die ich bei der Erarbeitung eines möglichen Konzeptes für ein Studentenmagazin in Hamm mache. Außerdem sollen Besucher die Möglichkeit haben mich bei dieser Arbeit zu unterstützen.

 

Angefangen hat alles mit meinem Beitrag zum Wettbewerb "Studieren in Hamm" (April 2010), der von der Akademischen Gesellschaft ausgeschrieben wurde. Dieser stellte die Fragen:

An den beiden Hochschulen in Hamm werden in wenigen Jahren über 2.000 junge Menschen studieren. Werden sich diese jungen Leute in Hamm auch wohlfühlen? Was kann ich tun, damit sich Studenten in Hamm wohl fühlen? Was fehlt jungen Menschen in Hamm? Wie kann ich mit meiner Idee sogar Geld verdienen?

 

Meine Beitrag dazu war einen "Studi-Guide in multimedialer Ausführung". Ziel dabei war es übersichtliche Anregungen, Orientierung, Tipps und Tricks für Studierende zu liefern. Ein Teil davon ist zum Thema meines Diploms als Kommunikationsdesigner geworden.

 

Vorangestellt ist die Frage, ob Hamm überhaupt ein Magazin für die Studenten braucht.

Falls ja, was sollte dieses beinhalten?

Wie kann ein Magazin den Studenten den Einstieg in ein fremdes Umfeld erleichtern / allgemein nützlich sein?

 

 

Dienstag

18.01.2011

Treffen mit dem Stadtmarketing Hamm

 

In einer gemeinsamen Runde, bestehend aus dem Stadtmarketing (Herr Hohoff, Frau Strübli), meinem begleitenden Dozenten (Herr Darda) und mir wurden grundsätzliche Fragen diskutiert und ein gemeinsames Ziel definiert. 

Montag

24.01.2011

Internetrecherche (HSHL, SRH)

 

Die Seiten der HSHL & SRH bieten bereits viele Informationen über ihre Studiengänge und (auch außerstudentische) Angebote. Bereits auf der Startseite wird man auf Segelkurse und andere Sportangebote hingewiesen. Auch erfahre ich, dass es Termin- und allgemeine bürokratische Übersichten gibt, Vorbereitungskurse, Kinderzimmer und Betreuungsplätze, Wohnungsangebote und Lösungsvorschläge zur Finanzierung eines Studiums.

 

(http://www.hshl.de/)

(www.fh-hamm.de/)

Dienstag

25.01.2011

TU-Dortmund Studentenmagazine

 

Mit einer Journalistikstudentin aus Dortmund unterhielt ich mich über vergleichbare Angebote an der Technischen Universität Dortmund. Diese sind sehr vielzählig. Hauptsächlich gibt es hier:

 

- den"Mundo" (hier klicken),

ein Wissenschaftsmagazin der TU (Das Magazin, das jeweils unter einem Schwerpunktthema einen Einblick in die Welt der Wissenschaft der Technischen Universität Dortmund bietet, richtet sich ausdrücklich an Nicht-Fachleute).

 

und die "Unizet" (hier klicken) - sie hält ihre Leserinnen und Leser über die Geschehnisse an der TU Dortmund auf dem Laufenden (»unizet« fördert die interne Kommunikation unter den Hochschulangehörigen, hält den Kontakt zu den Ehemaligen der Hochschule und dient der lokalen Presse als Informationsquelle. »Unizet« erscheint neun mal pro Jahr und hat eine Auflage von 10.000 Exemplaren).

Mittwoch

26.01.2011

Schülergespräch

 

Die 18-jährige Schülerin der Stufe 13 des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums hat nach dem Abitur nur ein Ziel: Weit weg aus Hamm, um ein "richtiges Studentenleben" zu führen! Warum sie sich das nicht in Hamm vorstellen kann? "Hamm ist einfach keine Studentenstadt. Hier gibt es keine Angebote, keinen "Lifestyle".

 

Dennoch sieht sie Bedarf für ein Studentenmagazin. Die Zielgruppe würde durch den Westfälischen Anzeiger zu wenig angesprochen. "Es gibt zwar yourz.fm, diese Sparte im WA spricht wiederum zu junge Menschen an." Eventübersichten wie Uptodo wären viel zu unbekannt und bieten nur Übersichten, keine interessanten Artikel. Als Studentin in Hamm würde sie sich Informationen über das Campusleben, Veranstaltungen (auch außerhalb von Hamm), lokale Wirtschaftsthemen, Veränderungen in der Stadt und Wohnungsangebote wünschen. Es müsse sehr viel passieren, bis Hamm eine Studentenstadt sein könnte, so wisse sie durch Freunde, dass die meisten Studenten außerhalb feiern und essen gehen. Ein Magazin müsse Hamm also auch schmackhaft machen und Angebote besser verkaufen, auch über die Geschichte Hamm's könne man ja hier etwas berichten.

Samstag

29.01.2011

360 Grad - Münster

 

Aufmerksam geworden bin ich auf ein Studentenmagazin aus Münster (360°, Wissenschaftsjournal aus Studentenhand). Ich zitiere einige Ausschnitte des Internetauftrittes (http://www.journal360.de/)

 

Die Idee: Studierenden aller akademischen Bereiche vor ihrem Abschluss die Möglichkeit geben, im professionellen Rahmen Arbeiten zu veröffentlichen, die sonst in der Schublade des Professors verschwunden wären.

 

Der Mehrwert: Ein fundierter Rundumblick auf ein gesellschaftspolitisches Oberthema. 30 Redakteure,(...) arbeiten über das ganze Land verteilt mit den Autoren an Texten, die ihre Relevanz im Auswahlverfahren bewiesen haben. Die Ideale: Den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit wie innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft aus der Studierendenschaft heraus verbessern. Nicht einschlägige Lehrmeinungen reproduzieren, sondern einen Beitrag zum gesellschaftspolitischen Diskurs über nachwirkend aktuelle Themen leisten. Die Faustregel: Fachspezifisches statt Fachchinesisches.

 

Das Ergebnis: Ausgewählte, lektorierte Texte mit frischer Perspektive. 100% zitierfähige Artikel, die für jedermann verständlich und ansprechend aufbereitet sind. Gastbeiträge, Experteninterviews, Essays und Fotostrecken mit kundigen wie überraschenden Einsichten jenseits des tagesaktuellen Geschreis. Ein Heft für jedes Semester - jedes Semester neu. Und Volltexte jederzeit auf journal360.de.

Freitag

04.02.2011

Surprise me. Editorial Design, von Horst Moser

 

Das wohl populärste Buch zu dem Thema "Magazin/ Editorial Konzeption & Gestaltung" kommt derzeit von Horst Moser. Der Titel trifft die Kernaussage. In nächster Zeit werde ich hier meine Erkenntnisse aus diesem Buch notieren.

Donnerstag

08.02.2011

Mike Meiré (ist ein deutscher Grafikdesigner, Art Director, Künstler und Kurator):

 

"Ich kann ja genauso im Internet sufen, kann zwischen 300 programmen zappen, habe aber vielleicht trotzdem mal ein Feuer im Kamin und Lust, in einer Winternacht davor zu sitzen und einen Glühwein zu trinken und dann vielleicht in einem schönen Magazin zu lesen. Das widerspricht sich ja nicht, das finde ich das Schöne daran."

 

"Selbst ein wöchentliches Magazin kann einem nie wirklich Aktualität bieten und das gilt natürlich genauso bei Monatsmagazinen. Im vierteljährigen Rhytmus stellt sich die Frage nach Aktualität ja gar nicht mehr. Wenn ich aktuelle Informationen haben will, benutze ich die Tageszeitung, das Fernsehen oder das Internet."

 

(Frage: Welche Funktionen bleiben den Magazinen in der Zukunft?)

"Ich glaube, man kann nur noch versuchen, Foren zu schaffen oder Identitäten und Haltungen zu kommunizieren, die sich letztendlich dann durch das ganze Magazin ziehen. Ich kann mir vorstellen, dass noch viel mehr Nischenmagazine entstehen werden."

Dienstag

15.02.2011

Fluter

 

Fluter - Ist das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung - als Heft und online.Es erscheint viermal im Jahr und ist eine nicht-kommerzielle Medienplattform, die Jugendlichen von 16 bis 22 nutzbare Inhalte anbietet aus den Bereichen Politik und Kultur (Gesellschaft, Film, Literatur, Events). fluter möchte zum Demokratieverständnis junger Leser beitragen und dazu möglichst viele Aspekte eines Themas vorstellen. Politische Themen werden dabei vorzugsweise in einen alltäglich erlebbaren, gesellschaftlichen Kontext gestellt. fluter kann von seiner Zielgruppe teilweise selbst mitgestaltet werden. Auf fluter.de können junge Nachwuchsautoren beispielsweise eigene Texte veröffentlichen. Alle User können in Foren diskutieren oder eigene Event-Termine aufgeben. fluter arbeitet eng mit Jugendredaktionen zusammen, beispielsweise Jugendseiten von Tageszeitungen. fluter ist kostenlos.

Freitag

25.02.2011

Electronic Beats Magazine

 

Electronic Beats Magazine ist ein schönes Beispiel für ein kostenloses und (dennoch) anspruchsvoll gestaltetes Magazin. Es ist eine europaweite Plattform für Musik, Mode und Lifestyle von T-Mobile. Das Angebot richtet sich an eine junge und anspruchsvolle Kennergruppe. Es erscheint Quartalsweise.

Dienstag

08.03.2011
Gespräch mit Philipp Fister

Philipp Fister ist Geographiestudent, langjähriger Mitarbeiter und Geschäftsführer des Semesterspiegels.

Der Semesterspiegel ist eine Zeitung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie erscheint seit 1954. Die MitarbeiterInnen der Redaktion sind selber Studenten verschiedener Fachbereiche an der Universität Münster und werden von einem Gremium gewählt. Die Redaktion ist unabhängig und arbeitet selbstständig unter Berücksichtigung der Vorgaben, die im Pressestatut vorgegeben sind.

"Der Semesterspiegel dient insbesondere der Information der Studierenden über universitäre, kommunale, regionale und hochschulpolitische Themen, der Förderung der politischen Bildung, der Bereitschaft zur aktiven Toleranz und der Wahrnehmung kultureller und sozialer Belange der Studierenden. Er bietet dadurch eine Plattform zur Diskussion gesellschaftspolitischer Fragen und insbesondere Inhalten der aktuellen Hochschulpolitik. Jede/r Studierende ist eingeladen, sich aktiv am Semesterspiegel zu beteiligen, hierzu einfach Kontakt mit der Redaktion aufnehmen.

Der Semesterspiegel erscheint sieben mal im Jahr während der Semester und wird in diversen Fakultäten und Bibliotheken sowohl der Westfälischen Wilhelms-Universität, als auch in den verschiedenen Fachhochschulen in Münster, so wie in vielen Mensen, Kneipen und Kultureinrichtungen zur kostenfreien Mitnahme ausgelegt. Zusätzlich wird zu Beginn jedes Semesters direkt auf die neuen Studierenden zugegangen; der Semesterspiegel wird bei den Einführungsveranstaltungen unmittelbar verteilt und ausgelegt. Darüber hinaus steht der Semesterspiegel auch als PDF frei zur Ansicht bereit."

(Quelle: http://semesterspiegel.uni-muenster.de/)

Seine Diplomarbeit schreibt Philipp Fister über die städtische Veränderungen durch Studenten im Vergleich Hamm - Iserlohn. Ein Magazin für die Studenten in Hamm hält er für gut und notwendig. Er sieht darin eine Chance für viele Beteiligte. Die Hochschulen selbst, aber auch die StudentenInnen hätten hier die Möglichkeit sich zu präsentieren und gezielt mitzuwirken. Gleichzeitig kann man die Stadt Hamm mit all ihren Angeboten und Facetten darstellen. Besonders interessant wären dabei für die Studenten Ausgleichmöglichkeiten zum Studium, wie Freizeit- und Kulturangebote. Die Aktualität dabei wäre durch die beigefügte Homepage ebenfalls geboten. Auch für die lokale Gastronomie wäre es eine gute Option direkt an ihre Zielgruppe heranzutreten, so Fister. Auch dem Format, das Mike Meiré (s. Beitrag 08.02.2011) für das Zukunftsfähigste hält, nämlich Foren zu schaffen oder Identitäten und Haltungen zu kommunizieren, widerspricht nicht Fisters Meinung.

Den unveränderten Vorteil einer Zeitung, auch zu Web- & App Zeiten sieht Fister in der Platzierbarkeit. Eine Zeitung sieht man, zu einer Internetseite muss man erst einmal surfen. Durch gezielte Auslagen kann man die Zielgruppe direkt erreichen. Ein Vorteil, auch weil es in Hamm keine konkurrierenden Angebote gäbe.

Das größte Risiko des Projektes "Studentenmagazin Hamm" sieht er in der Finanzierbarkeit. Allerdings sollte das Interesse groß sein, diese wachsende Zielgruppe in Hamm über einen so direkten Weg zu erreichen. 

Montag

14.03.2011

Die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks

 

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der freiwillige Zusammenschluss der 58 Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland. Alle drei Jahre wird eine Sozialerhebung veröffentlicht. Diese beinhaltet Statistiken unter anderem zur finanziellen Lage der Studenten. An dieser Stelle zeige ich nur eine kleine Auswahl an Diagrammen. Die ausführliche Version gibt es online als PDF zum Download unter:

 

http://www.studentenwerke.de/se/

Mittwoch

16.03.2011

Internetmagazine

 

Auf Seiten wie die des Unipiloten (www.unipilot.de) werden Linklisten zu Studentenmagazinen angeboten. Was dabei auffällt: Über 80% der Magazine gibt es nicht mehr bzw. sind nicht mehr unter dem aufgelisteten Link zu erreichen. Das gleiche bei zahlreichen anderen Anbietern. Das wohl umfangreichste Archiv findet sich unter : www.tipbt.de

Die hier aufgelisteten Internetseiten von Studentenmagazinen sind meistens inhaltlich gut aufgestellt, informativ, interessant und mit viel Engagement der Studenten geführt. Einzig die visuelle Aufmachung kommt bei fast allen Magazinen zu kurz, was wahrscheinlich auf mangelnde Finanzierungsmöglichkeiten zurückzuführen ist. An dieser Stelle nur eins von vielen Beispielen:

der Filzstift aus Münster

Wie kann man ohne großen finanziellen Aufwand ein inhaltlich aber auch gestalterisch großartiges Studentenmagazin führen?

 

Man kann auf Kooperation mit Fachhochschulen setzen, die gestalterische Studiengänge anbieten. Dabei fallen mir vor allem lokale Fachhochschulen ein wie Dortmund, Münster oder Soest, die den Bereich Kommunikationsdesign/ Designmanagement mitanbieten. Aber auch Hamm führt seit neustem Computervisualistik und Design mit im Repertoire, allerdings im starken Bezug auf den Ingenieurzweig.

 

Ein anderer Weg wäre die Finanzierung zu überdenken und gestalterische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Dabei dürfte allerdings das inhaltliche Niveau nicht sinken. Studentenmagazine sind meist auf Studentenmitarbeit und ehrenamtliches Engagement angewiesen.

Mittwoch

30.03.2011

Studentengespräche

 

In den letzten Wochen habe ich mich immer wieder mit Studenten und Abiturienten aus Hamm getroffen, um herauszufinden, was ein Studentenmagazin beinhalten müsste, damit es funktioniert - auch in Bezug auf Hamm. Was dabei sehr auffällig ist: Die meisten Jugendlichen waren der Ansicht, dass es reicht im Zyklus von einmal pro Semester ein Magazin herauszubringen. Warum? "Weil aktuelle Angebote, Veranstaltungen, Ausgehmöglichkeiten etc. meistens eh über das Internet, Apps oder ähnlichem abgerufen würden." In einer halbjährigen Publikation könne man sich anderen, für Studenten interessanten Themen widmen, wie beispielsweise: Reisen, Kochen, Wohnen, Lernen, Musik, Kultur usw. Jedoch könnte man ja auf immer wiederkehrende Veranstaltungen eingehen, wie beispielsweise das Feuerwerk im Maxipark. Auch könne man unterteilen in Sommer- und Winterthemen. "Eine App für Hammer Studenten würde mit Sicherheit richtig gut ankommen!", da waren sich alle sicher. Schließlich würden Smartphones immer mehr genutzt und das klassische Handy schon bald ablösen.

Montag

11.04.2011

Goethestraße - Studentenwohnung

 

An der Kreuzung Alleestraße - Goethestraße enstehen neben Wohnungen für Studenten und junge Erwachsende auch ein großer Innenhof mit Grillplätzen und Hängematten. Ich schaute mir eine Wohnung an und sprach mit dem Mieter (Jahrgang 86) über das Leben dort. Er war sehr begeistert von der Entwicklung des Häuserblockes und sieht es als ein Modell für andere Stadtviertel. Wie Studenten leben und sich teilweise ihre Wohnungen einrichten könne doch auch ein Thema für ein Magazin sein. Auch er war der Meinung ein Veranstaltungsmagazin brauche Hamm nicht, eher themenbezogene Inhalte würden im Printbereich die Zielgruppe ansprechen.

Freitag
15.04.2011
Heimatdesign & "I like"

Ich habe mich mit Marc Röbbecke und Reinhild Kuhn von Heimatdesign getroffen. Heimatdesign ist ein Magazin/ Shop/ Netzwerk aus Dortmund. Angefangen hat das Heimatdesign mit der ausführlicheren Berichterstattungen über Modenschauen junger Designer. Mit den Jahren hat sich das Ganze immer weiterentwickelt zu einer Plattform für junge Designer, Fotografen, Illustratoren, etc. Neben dem Büro und dem Shop bietet Heimatdesign auch einen Ausstellungsraum für aufstrebende Künstler. Das Printmagazin versucht sich über Werbung und Anzeigen zu finanzieren. Allerdings funktioniert das nicht immer kostendeckend. Um ein Magazin möglichst breit zu streuen müsse man es allerdings kostenlos auf den Markt bringen, so die feste Überzeugung von Reinhild Kuhn … Bei der Werbung wird vorallem darauf geachtet, dass sie auch aus gestalterischen Gesichtspunkten nicht völlig aus dem Design des Magazins entbricht.

Mittlerweile hat das Magazin eine Auflage von 15.000 Stück. Ein Magazin beinhaltet 80 Seiten. Über einen Verteiler wird es an allen sogenannten Kulturorten platziert. Gute Gestaltung spiele eine immer größere Rolle bei den Printmagazinen, so Marc Röbbecke. Nicht nur bei der Informationsübermittlung, sondern auch um sich aus dem riesigen Angebot herauszukristallisieren. Was bei Heimatdesign auffällt ist auch das funktionierende Zusammenspiel zwischen den Medien. Jedes Medium hat seine eigene Berechtigung, kann also für sich stehen, eine Ergänzung auf anderen Wegen ist aber immer gegeben. So spielt auch hier die Aktualität eine immer größere Rolle in den digitalen Medien. Zusätzlich werden aktuelle Ausstellungen durch Printprodukte unterstützt.

Was ich ebenfalls auf mein Projekt übertrage ist der Aufruf aktiv an dem Magazin mitzugestalten, beizutragen, Impulse zu geben. Allgemein ist es, wie ich denke wichtig eine Interaktivität zwischen Leser und Magazin zu schaffen. Der Leser sollte immer die Möglichkeit haben dem "Verlag" Inputs zu geben. Und das auf für den Leser bequemsten Wege. Als Beispiel verweise ich auf eine App, die es dem Leser ermöglicht mit dem Handy/Smartphone aufgenommene Impressionen jeglicher Art (Fotos, Texte, Videos, Sounds etc) auf einen Server hochzuladen, wo wiederum abgestimmt werden kann was veröffentlicht wird/ was nicht. Also gezielte Anreize setzen auch durch wenig Aufwand einen Beitrag zu leisten. Das gilt natürlich vor allem für digitale Medien, aber auch bei dem Printmagazin sollte der klassische Leserbrief eventuell überdacht werden. Für eine Verknüpfung von Studenten bieten die neuen (technischen) Möglichkeiten, die immer auch in Kritik geraten eine große Chance. Wenn Menschen bereit sind ständig bei Facebook oder ähnlichen Netzwerken ihren Standort anzugeben, immer die Welt wissen lassen, was sie gerade tun oder gesehen haben, dann ist das gerade interessant für einen jungen Menschen, der eine neue Stadt kennenlernt. Durch diese Veröffentlichung erhält man nicht den klassischen "Reiseführer-Tipp", sondern einen viel persönlicheren, wahrscheinlich auch ehrlicheren, kritischeren Eindruck von einer anderen Art von "Vertrauten". Ich selber erlebe es immer öfter, dass ich mich von den virtuell veröffentlichten Erfahrungen beeinflussen lasse. Falls ein Café, ein Film, oder eine Veranstaltung gewissen Menschen gefällt, so erfahre ich es innerhalb von wenigen Stunden, vorausgesetzt ich möchte das auch. Ich denke diesen "I Iike - Effekt" muss man nutzen, gerade bei dem hier dokumentierten Projekt...

Montag

25.04.2011

Prinz

 

PRINZ ist ein Magazin, das es in über 200 Städten in Deutschland gibt. Es konzentriert sich inhaltlich auf die jeweilige Stadt und soll eine Zielgruppe von 25 bis 45 ansprechen.

 

"Die verbreitete Auflage betrug lt. IVW im vierten Quartal 2008 211.781 Stück. Ursprünglich war PRINZ ein Stadtmagazin in Bochum, das zunächst unter dem Namen Guckloch erschien. Durch die unterschiedlichen Rubriken, die das Heft beinhaltet, wie zum Beispiel: Lifestyle und Mode, Auto und Technik, Film, Musik, Reise, Sport, Clubs und Partys, Kultur, Theater und Gastro werden alle großen Interessenbereiche der Leser abgedeckt. Außerdem beinhaltet PRINZ einen auf die jeweilige Stadt abgestimmten Veranstaltungskalender."

 

Nicht nur inhaltlich, auch aus gestalterischer Sicht wird die Zielgruppe hervorragend erreicht, wie auch der Erfolg des Magazins zeigt. Mit einem derzeitigen Preis von 1,30 Euro ist es zudem auch für alle erschwinglich.

 

(Quelle: www.wikipedia.de)

Donnerstag

12.05.2011

SRH Hochschule - Frau Sterthoff

 

Frau Sterthoff ist an der SRH zuständig für Marketing & Kommunikation.

Sie sieht das größte Potenzial eines Studentenmagazins im digitalen Bereich. Hier könnte immer Aktualität geboten werden und man erreiche die Studenten dort, wo sie sich aufhalten. Jedoch auch ein Printmagazin komme in kleinerer Auflage in Frage.

 

Insbesondere für Studienanfänger käme es in Frage. Beispielsweise bei dem Tag der offenen Tür könne man den Besuchern so ein Magazin gut in die Hand geben. Es sollte allgemeine Informationen beinhalten, wie Adressen, BAföG Tipps, redaktionelles über beispielweise das HGB-Projekt, Profile von Dozenten, etc. Die Auflage dabei müsse nicht groß sein. Schließlich sei auch ein Onlinemagazin deutlich preiswerter. Auch bei der Redaktionskonstellation müsse man auf Finanzierbarkeit achten. So könne sie sich ein Team aus Studenten, Professionellen und dem Stadtmarketing gut vorstellen. Es sollte auch genügend Interessenten für Anzeigen im Magazin geben, denn viele Unternehmen wollen schließlich die Studenten erreichen.

 

Verteilt werden könnte das Printprodukt bei Veranstaltungen der Uni, zusammen mit dem Starterpaket, oder in Verknüpfung mit einem möglichen Gutscheinbuch.

 

Von einer Studentenstadt sei Hamm noch weit entfernt, jedoch sei eine Bewegung zu verzeichnen. Besonders an der Integration müsse man noch arbeiten, großes Potenzial bieten hier die Sportvereine, die ein unkompliziertes Kennenlernen garantieren. Zum Beispiel bei der Erstiefete im Enchilada könne man sehen wie gut es funktioniert junge Menschen zusammenzuführen.  Schließlich habe Hamm und seine Hochschulen großes Interesse daran, junge, höchstqualifizierte Fachkräfte in der Stadt zu halten.

Montag

16.05.2011

TEMP-Magazin

 

http://www.designmadeingermany.de/2011/6868/

 

"In Zeiten von Social Media, Web 2.0 und Like-Buttons, stellt das Temp Magazin den Versuch dar, aus nutzergenerierten Inhalten ein Magazin zu gestalten, in dessen Entstehung Kreative aus allen Bereichen aktiv mit einbezogen werden.

 

Jede Temp-Ausgabe lebt von der Beteiligung der User, die ihre visuellen und textliche Beiträge zu einem von der Redaktion gestellten Thema auf der Temp-Website hochladen. Durch das Einreichen eigener Arbeiten und das Bewerten anderer, haben Designer, Künstler, Autoren und Fotografen die Möglichkeit die Inhalte des Temp Magazins zu bestimmen. Die 40 Arbeiten, die bis zum Ende der Voting-Phase die meisten Stimmen erhalten haben, werden (neben redaktionellen Beiträgen) Teil der Printausgabe.

 

Die Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema sind schier unbegrenzt und die Auswahl dessen, was in das gedruckte Temp Magazin gewählt wird, eine Momentaufnahme aktueller Strömungen in Design, Kunst, Fotografie und Literatur; es ist ein Spiegel dessen, was die Temp Community gerade gestaltet, bewegt und liked.

Temp vereint Online und Offline-Medium ebenso wie nutzergenerierte Inhalte und redaktionelle Beiträge. Temp ist analog und digital, lebt vom Mitmachen und Mitbestimmen und wird von Ausgabe zu Ausgabe neu erfunden."

(http://www.designmadeingermany.de/2011/6868/)

Montag

16.05.2011

SuperPaper

 

"Unter der Art-Direktion von Mirko Borsche erscheint in München monatlich das kostenlose Mitnahme-Magazin Super Paper im Zeitungsformat. Als Gegenpol und Lightmedium für die Party-Kulturkämpfer der bayrischen Hauptstadt erscheint das Super Paper nun schon seit November 2009. Die Redaktion mag Kunst, Disco und Sex, und informiert Münchener über das aktuellen Clubprogramm und weitere Veranstaltungstipps."

 

(http://www.designmadeingermany.de/2011/6706/)

Montag

16.05.2011

Gespräch SRH-Studenten

 

In den Gebäuden der SRH-Hochschule lernte ich Studenten(-innen) kennen, die sich im zweiten bzw. vierten Semester (Fachbereich Logistik) befinden. Sie waren sich in einem Kritikpunkt sehr einig: Es kommt keine Kommunikation zwischen den Studenten zustande. Das hat mehrere Ursachen - unterschiedliche gelegte Pausen, keine organisierten Treffen und wenn doch, dann nimmt sie keiner wahr, weil die Busverbindungen nur unzureichend sind, oder man zulange warte müsste um teilzunehmen. Jedoch hat die Hochschule großes Interesse daran, dass sich das ändert. Wenn man Veranstaltungen plant wird man auch unterstützt und das nicht nur finanziell. Ein Student aus dem vierten Semester erzählte mir er käme aus dem Sauerland und sei zu Beginn des Studiums nach Hamm gezogen. Hier wollte er so etwas wie eine neue Basis finden doch schon bald fuhr er wieder regelmäßig in die Heimat, um dort seine Freizeit zu verbringen. Ein großes Problem bei Veranstaltungen sei auch die Verbindung zu Hamm. Nachts komme man nur noch sehr schlecht weg und mit dem Auto fahren würde sich zum feiern gehen auch nicht gerade anbieten. Was also tun? Die Studenten hatten die Idee einen Raum einzurichten bzw. auszubauen mit Billard- und Kickertischen, einer gemütlichen Sitzecke etc. "Da würde ich sogar selber streichen", so eine Studentin. Auch das Sportangebot müsse entweder ausgebaut werden oder aber besser darauf hingewiesen werden. Allgemein müsse so etwas wie eine Vernetzung geschaffen werden.

 

Was das Studium angeht waren die Student-Innen sich einig: "Das läuft sehr gut. Man sei keine Nummer an der Hochschule, sondern werde ernst genommen und könne schon während des Studiums tolle Einsichten durch Exkursionen, Projekte und Arbeiten bekommen."

 

Mein Fazit: Wie bereits erwartet und aus eigener Erfahrung höre ich die Kritik der jungen Studenten. In Hamm muss noch viel passieren, soviel steht fest. Doch glaube ich auch, dass meine Arbeit eine wichtige Rolle dabei spielen könnte. Ein Magazin - in welcher Form auch immer - muss also unter anderem die Aufgabe übernehmen können die Studenten untereinander zu verknüpfen und ein Forum bilden für Kritik und Vorschläge, Ankündigungen und Aufrufe.

Dienstag
17.05.2011
Pflichtlektüre - Treffen mit Vanessa Giese

Vanessa Giese ist seit 2007 Redaktionsleiterin im Bereich Print der pflichtlektüre an der Technischen Universität Dortmund. Seit einigen Jahren ist Sie im Team des 1991 gegründeten Studentenmagazins. Die weitere Redaktion besteht aus vier Bereichen, jeweils angebotene Ausbildungen an der TU. Unterteilt wird außerdem in Print und Online.

Den Vorteil von Printmagazinen sieht Vanessa Giese ähnlich wie Philipp Fistet (siehe Beitrag 08.03.2011) in der Platzierbarkeit. An den Dortmunder Hochschulen hätte sich das Printmagazin bewährt,  nach wie vor lesen Studenten auch gerne im Zug, in der Mensa oder auch im Hörsaal. Alle sechs Wochen erscheint das Magazin und wird in vier Bereiche unterteilt:

- einen eher lockeren Teil
- ein Bereich über das Campusleben
- Job- & Karriere
- Leben

Jedes Magazin müsse sich eine Nische suchen, schließlich sei die Lokalpresse für alles andere gut aufgestellt. Wenn man Veranstaltungstipps liefern wolle, dann auch richtige Insider.

Die Pflichtlektüre kooperiert mit der WAZ Mediengruppe, die formal die Inhalte der PL abkauft und durch gezielte Anzeigenakquise Sponsoren findet. Die Auflagenzahl sei nicht immer ein großer finanzieller Aufwand, so würde sich der Preis für den Druck bei höherer Auflage nur gering steigern. Verteilt wird das Magazin durch Handverteiler und Positionierung an den Unis. Wie bereits kurz erwähnt besteht das Team bis auf Vanessa Giese aus Studenten. In Dortmund hat man natürlich das große Glück, Journalistik als Fachbereich im eigenen Gebäude zu haben. Doch bei Studenten müsse man auch immer sehr auf Zuverlässigkeit, Qualifikation etc. achten. Gerade bei einer gut gestalteten Zeitschrift sei es immer schwierig qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Man müsse sich außerdem sehr genau überlegen, was die Zielgruppe lesen möchte. Oft unterscheidet sich der Anspruch der Gesellschaft von dem der Studenten. Was auf jeden Fall bei so jungen Fachhochschulen wie die Hamms es sind interessant sei wäre die Problematik, die noch herrscht. Gerade am Anfang läuft mit Sicherheit noch nicht alles so wie es sollte. Ein Magazin könnte  dabei sehr hilfreich sein, diese Schwachstellen aufzuzeigen und auszubauen. Auch müsse sich eine Zeitschrift erst langsam etablieren, ein neues Magazin sei auch immer eine Gewöhnungssache. Der Bekanntheitsgrad entwickle sich in 2 Jahren (so zumindest im Fall PL) von 20% auf 50%.

Die neuen Medien dürfen natürlich auf keinen Fall ausbleiben, das meint auch Vanessa Giese, auch in Dortmund arbeite man an einer Entwicklung einer App beispielsweise.

Donnerstag

26.05.2011

Studentenkneipe in Hamm

 

" Seit heute ist eine Internetseite http://www.stuniken-haus.de freigeschaltet. Hier können sich interessierte Hammer ein genaues Bild von den Plänen machen und sich auch als Gründungsmitglieder registrieren. „Die neue Nutzung darf keinem Mode-Trend folgen, der in ein paar Jahren nicht mehr aktuell ist“, sagt Harling über sein wichtigstes Motiv. „Und für mich ist das Haus auch kein Renditeobjekt“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende der technotrans AG. Einzig und allein gehe es darum, den Erhalt dieses bald 263 Jahre alten Schmuckstücks zu sichern – im Idealfall über Generationen hinweg. Sieben Wochen haben die geistigen Vorarbeiten des Neu-Eigentümers gedauert, bis beide Konzepte nun reif für eine öffentliche Präsentation sind. Der Stuniken-Club (siehe unten) ist als potenzielle Heimstätte für die Mitglieder der bereits bestehenden Hammer Wirtschafts-, Service- und Gesellschaftsclubs geplant (Lions, Rotary etc.). Ein an fünf Tagen (mittags und abends) geöffneter Treffpunkt mit gehobener Gastronomie und erlesenem Programm, ähnlich dem „Zwei-Löwen-Club“ in Münster. Mit erheblichem finanziellen Aufwand soll der Innenausbau erfolgen – vorausgesetzt es finden sich mindestens 100 Gründungsmitglieder, die diesem Club beitreten wollen und die bereit sind, sich mit vorgeschossenem zehnjährigem Mitgliedsbeitrag von 1 000 Euro zu beteiligen. Variante zwei ist etwas schlanker gestrickt und zielt auf eine völlig andere Klientel: Die Studentenkneipe (siehe ebenfalls unten) soll eine – nach Harlings Überzeugung – klaffende Lücke in der Hammer Kneipenszene schließen. „Meiner Meinung nach tun wir gut daran, es unseren neuen Studenten in Zukunft so nett wie möglich zu machen, um damit unseren Hochschulen – insbesondere bei den mittelfristig zurückgehenden Studentenzahlen – zum Erfolg zu verhelfen“, sagt der Kaufmann und Diplom-Ingenieur. Einen persönlichen Favoriten hat er nicht. Harling ist sowohl Mitglied in einem Serviceclub, als auch mit seiner Stiftung an den beiden Hochschulen der Stadt und im Vorstand der Akademischen Gesellschaft. „Ich würde gerne beide Ideen realisieren, habe aber nur ein Stunikenhaus“, sagt der mit einem Schmunzeln. Unter Zeitdruck will er sich nicht setzen lassen. Über einen Zeitraum von etwa drei Monaten will er zunächst einmal die Diskussion verfolgen. Auch hofft er darauf, dass sich in der Parkplatzfrage eine Einigung mit der Stadt erzielen lässt. Falls sich in dieser Zeit ein eindeutiger Trend abzeichnet, könnte es aber auch schnell an die Umsetzung gehen: „Dann könnte es noch 2011 zur Eröffnung kommen.“  ▪ fl  "

 

http://www.wa.de/

Donnerstag

26.05.2011

Gespräche mit Medien-Management Studenten von der Bauhaus Universität in Weimar

 

mehr dazu in Kürze...

Samstag

11.06.2011

Konzept

 

Das Konzept steht vorerst und wird in Kürze auch zum Download angeboten.

Jetzt geht es an die Umsetzung.

Weiteres zu der gestalterischen Arbeit führe ich auf folgendem Link weiterhin auf:

 

http://www.simonthon.com/diplom/gestaltung/

Braucht Hamm ein Studentenmagazin? Falls ja, was sollte dieses beinhalten, welche Form sollte es annehmen(Medium)? Wie kann ein Magazin den Studenten den Einstieg in ein fremdes Umfeld erleichtern /

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Kommentare: 7

  • #1

    anonym (Sonntag, 06 Februar 2011 21:29)

    Da Hamm keine "richtige" Studentenstadt wie beispielsweise Bochum, Dortmund, oder Münster ist, denke ich, dass es nicht zwingend notwendig ist ein Studentenmagazin rauszubringen.
    Hefte wie uptodo das Event- und Lifestyle-Magazin für Hamm und Umgebung bietet für Studenten eine gute Grundlage um sich über Freizeitveranstaltungen zu informieren.
    Geht es nur um Informationen über das Studium oder die Hochschule im allgemeinen bieten die Internetseiten eine sehr gute Grundlage.
    Ebenso die Seite der Stadt Hamm.


  • #2

    anonym (Donnerstag, 10 Februar 2011 07:22)

    Ich denke ebenfalls, dass Hamm keine studentenzeitung braucht, da die nahcfrage einfach nicht besteht oder die zeitung müsste in einer sehr kleinen auflage gedruckt werden, was dann allerdings vielleicht nciht den aufwand und die kosten decken würde. Da es zahlreiche zeitschriften für studenten über allgemeine themen rund um das studium gibt, würde eine hammer studentenzeitschrit eine von vielen sein, die zusätzlich info über hamm enthält. Die frage ist nur, ob das jemanden interessiert. Also ich als bwl studentin würde mir eher eine qualitativ hochwertige studentenzeitschrift kaufen anstelle einer hammer studentenzeitschrift und den rest bekommt man auf www.hamm.de

  • #3

    Daniel (Donnerstag, 10 Februar 2011 18:00)

    Meiner Meinung nach besteht schon die Grundlage für ein studentenmagazin in Hamm - durch die SRH und die HSHL entwickelt sich Hamm nach und nach zu einer studentenstadt - warum sollte man nicht einer der ersten sein, die dies erkennen und einen nutzen daraus schlagen? Die Auflage muss natürlich langsam gesteigert werden, aber ich denke, dass ja auch nicht nur studenten an solch einem Magazin interessiert sein dürften, sondern auch Oberschüler - davon gibts ja bekanntlich viele in Hamm. Die eine Seite yourzz-fm im WA (die meiner Meinung nach primär Jugendliche, keine jungen erwachsenen) anspricht, reicht einfach nicht aus, um Studenten Zuber Themen zu informieren, die für sie interessant ist.

  • #4

    Olli B. (Mittwoch, 11 Mai 2011 10:26)

    Ich denke es ist zunächst einmal wichtig sich die Herkunft der Studierenden anzuschauen. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass der Großteil aus Hamm oder unmittelbarer Umgebung stammt. Für diese Studentenschaft ist das momentane Angebot, wie ich finde, ausreichend.

    Dennoch geht die Prognose der nächsten Jahre für die kommende Studentenanzahl an die 2000 Studenten heran. Diese Zahl wird sich dann sicherlich auch aus mehreren nicht lokalen Studenten zusammensetzen. Und was ist für Studenten in einem ungewohnten Umfeld wichtig?
    Ich denke vor allem Informationen was um einen passiert oder möglich ist. Kultur, Sport, Party und weitere Veranstaltungen. Aber auch recht banale Informationen, wie zum Beispiel Infos zu Bibliotheken, Supermärkten, Sportvereine, etc..

    Fazit:
    Ich denke, dass ein solches Magazin in Zukunft dabei helfen kann, dass sich Studenten in Hamm und näherer Umgebung wohlfühlen, da derjenige der reichhaltig informiert ist, seinen Alltag individuell und interessant gestalten kann.

  • #5

    Mirza H. (Montag, 16 Mai 2011 11:22)

    So begrüßenswert ich die Idee eines Studentenmagazins für Hamm finde, denke ich noch nicht, dass hier und jetzt der Bedarf dafür besteht. Die Zahl der Studenten ist noch recht klein und ohne die genaue Herkunft der Studenten zu kennen und zu wissen, wo sie leben und sich ausserhalb der Studentenzei aufhalten, denke ich, dass es eher weniger in Hamm passiert.

    Wie meine Vorredner bereits angemerkt haben, denke ich dass viele der Studenten von ausserhalb kommen (und demnach für Ihre Freizeit eher das "ausserhalb" für Sie relevant ist) und was das Studium angeht werden sich vermutlich eher die Hochschulen und deren Seiten als Infoquelle hinzuziehen.

    Man kann erkennen, dass sich Hamm in der Hinsicht ja recht stark wandelt und versucht, die Studenten aktiv nach Hamm zu bekommen - ich könnte mir vorstellen, dass die Situation hier in 2-3 Jahren ganz anders aussieht.

    Hier muss man aber auch inhaltlich unterscheiden. Sollte das Magazin bei einer halbjährlichen Ausgabe eher in einen allgemeinen und nicht regional beschränkten "Ratgeber" hingehen, würde die Sache natürlich auch interessanter für Studenten werden, die ihre Freizeit und Ihren Lebensmittelpunkt in Hamm führen. Was ich dann natürlich interessant fände, ist dem Ganzen einen Touch von "Lifestyle" Magazin wie dem o.g. "Prinz" zu geben, dadurch wird das ganze nicht zu sehr auf das Studium beschränkt.

  • #6

    Christoph R. (Mittwoch, 25 Mai 2011)

    Ich finde das ein Studentenmagazin sehr hilfreich sein kann, die Studenten auch in ihrer Freizeit an Hamm zu binden. Das Problem scheint ja zu sein, dass viele immer noch zu ihren Wurzeln zurückkehren um dort ihre Freizeit zu gestalten, das könnte sich durch ein solches Magazin ändern. Gerade für die Erstsemester könnte es wichtig sein, eine kleine Hilfe bei der Orientierung zu bekommen- Ideen für das Wochenende. Sobald eine Erfolgreiche Plattform für Studentenaktivitäten in Hamm gibt, erweitert sich automatisch das Angebot dafür. Außerdem ist eine solche Zeitschrift auch gerade für Unternehmen in Hamm sinnvoll, die ihr Angebot, welches ja vllt. noch versteckt geblieben ist, öffentlich präsentieren möchten- ich denke da auch an Angebote im Stil von Groupon.

  • #7

    Cano (Donnerstag, 28 Juli 2011 20:41)

    Die Frage ist, wo wollen wir hin? Was ist das Ziel einer Studentenzeitschrift? Ich denke, die Aufgabe in Hamm ist eine große! Die Entwicklung vollzieht sich zwar langsam, aber man sieht sie! Eine Zeitschrift könnte helfen, die Möglichkeiten der Stadt aufzuzeigen - neue Verknüpfungen bringen - das Stadtbild zu ändern - den Wohlfühlfaktor zu erhöhen!
    Welcher Student von außerhalb - oder welcher Hammenser weiß denn, wo man draußen öffentl. grillen darf in dieser Stadt? Wer weiß, wo der beste Streetballplatz ist? Wer weiß, wo im Park Fußballtore stehen? Wo in naher Umgebung Freibäder sind, die nicht aus allen Nähten platzen? Wo Du bestens skaten kannst?
    Innovative junge Geschäftsmodelle, Bands aus der Umgebung...einfach das, was in anderen Studentenstädten offensichtlich ist, muß hier erstmal gefunden und damit manchmal auch neu erfunden werden! Ich halte es nicht nur für sinnvoll, sondern für notwendig!

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