01. Ansprüche
Die Gestaltung des Magazins und dessen Anwendbarkeit auf die verschiedenen Medien ist natürlich einer der wichtigen Aspekte meiner Diplomarbeit. Daher bekam dieser Aspekt meiner Arbeit eine sehr
hohe Priorität. Fotografien, Illustrationen, Layout, Typografie usw. müssen dabei unter dem Mantel des Corporate Designs stimmig und harmonisch aufeinander wirken. Das war gleichzeitig auch der
erste Punkt der Umsetzung: ein Bild entwickeln, das das Magazin präsentiert und authentisch die Inhalte vertritt. Dabei konnte ich natürlich auf viele meiner Gespräche zurückgreifen. Denn hier
wurden die wichtigsten Eigenschaften bereits festgelegt (s. Seite 63):
jung, modern, frisch
unterhaltsam, aber auch informativ
lebendig und illustrativ
bild-& fotolastig
mobil und einfach
Was natürlich einer der wichtigsten Ansprüche einer jeden Marke / Produkts oder auch eines Magazins ist: Es muss sich von Konkurenten unterscheiden und einen Wiedererkennungswert haben. Gerade in
der Magazinlandschaft ist das eine hohe Herausforderung. Wenn man sich das Bild eines Magazinsladens, beispielsweise im Bahnhof vorstellt, weiß man, was gemeint ist. Ein großes, buntes
Sammelsurium.
02. Logo / Name
Hamensa - diesen Titel gab ich dem Projekt zu Beginn. Er beinhaltet zwei Begriffe, die passend sind: Zum einen wird eines der größten Symbole der Studienzeit aufgegriffen: Die Mensa. Ein Ort an dem man nicht nur isst, sondern sich auch austauscht, auf einer persönlichen, offenen und direkten Art diskutiert und gemeinsame Themen und Interessen findet. Zum anderen ist der Hammenser der offizielle Begriff für einen Bürger der Stadt Hamm, zu dem Studenten ja zumindest für einen gewissen Zeitraum auch werden.
03. Schrift
Misirlou
Der Misirlou ist ein Tanz, der 1945 an der Duquesne University, Pittsburgh in den USA von Brunhilde Dorsch unter Verwendung der griechischen Tänze Syrtos, Chasapiko und Chaniotikos geschaffen
wurde. Er wird zu dem gleichnamigen Lied Misirlou im offenem Kreis getanzt. Außerhalb Griechenlands wird er als oft als traditioneller griechischer Tanz verbreitet.
(http://www.youtube.com/watch?v=EEWxjDuFG5A)
In der Tat ist der Vergleich zu dem bekannten Musikstück irgendwie treffend. Sie ist quirlig, verrückt, verspielt, jung, dynamisch, dem sogenannten Zeitgeist entsprechend. Für den Fließtext
natürlich vollkommen ungeeignet ist sie für Logos, oder Überschriften umso reizvoller.
Bei der Schriftwahl habe ich auf bewährte und standardisierte Schriften zurückgegriffen. Zum einen weil gerade hier Lesbarkeit und eine große Schriftfamilie mit vielen Schnitten von großem Nutzen
sind, aber auch weil sich diese Schriften seit Jahren nicht nur im Magazinbereich bewährt haben.
Hier eine kurze Definition:
Garamond
Garamond ist eine Gruppe von Schriftarten, die seit dem 16. Jahrhundert verwendet werden und von Claude Garamond geschaffen wurden oder auf diesen aufbauen.
Wenn heutzutage von Garamond die Rede ist, ist damit nicht eine einzelne Schrift gemeint, sondern vielmehr eine Gruppe von Schriften – den Schriften vom Garamond-Typus. Garamond prägte das
Schriftbild der Antiqua und Kursiv-Schriften so nachhaltig, dass bis weit ins 17. Jahrhundert hinein immer wieder neue Alphabete gleichen Charakters erschienen.
Es fällt heute daher schwer, die Nachbildungen vom Original zu unterscheiden. Bekanntestes Beispiel einer solchen Verwechslung sind die anlässlich der 1900 in Paris stattfindenden Weltausstellung
gezeigten vermeintlichen Originalmatrizen Garamonds aus dem Bestand der Imprimerie Royale, die sich später als Material des Sedaner Schriftgießers Jean Jannon herausstellten und die als Vorbilder
für einen Teil der heute noch erhältlichen Garamonds genutzt wurden.
DINPro
Die Schrift geht auf die preußische Musterzeichnung IV 44 von 1906 zurück, die von den Preußischen Staatseisenbahnen für Beschriftungen von Schienenfahrzeugen normiert wurde. Der
Siemens-Ingenieur Ludwig Goller (1884–1964) zeichnete ab 1925 als Vorsitzender des DIN-Ausschusses für Zeichnungen verantwortlich für die Entwicklung der Norm.[1] Zwar stand dabei vor allem ihre
Lesbarkeit im Vordergrund, dennoch sollten alle Striche auf den gleichen Mittellängen aufbauen, was im Widerspruch zur traditionellen Typografie stand.[2] Die DIN 1451 umfasst die Schriftformen
Mittelschrift und Engschrift. Früher war zudem eine Breitschrift genormt, die noch auf älteren Verkehrsschildern für kurze Ortsnamen zu finden ist.
Mit der Zeit änderten sich einige Buchstabenformen, etwa beim kleinen „t“, kleinen „l“ sowie bei den Ziffern „6“ und „9“.
(www.wikipedia.de)
04. Farbe
Cyan & Magenta.
Die Farben Cyan & Magenta passen hervorragend in den Stil des Studentenmagazins. Sie sind auffällig, nehmen kein Blatt vor den Mund, geben als Duplexfarbe einen knalligen Kontrast zu Schwarz
/ Weiß Fotografien und können gezielt platziert werden um gewisse Punkte / Aussagen stark hervorzuheben.
Magenta.
In der Natur erleben wir sie hauptsächlich als Farbe von Blüten. Sie steht angeblich für Idealismus, Dankbarkeit, Engagement, Ordnung und Mitgefühl.
Cyan.
Cyan kommt in der Natur aufgrund bestimmter Lichtbrechungen als Himmel-, Wasser- und Eisfarbe vor.
In der Farbpsychologie steht Cyan für Klarheit und geistige Offenheit, aber auch Kühle und Distanziertheit.
05. Layout - Cover - Magazin(Print)
Gerade das Cover eines Magazins muss Interesse wecken. Eine bildlastige Gestaltung kann dabei von Vorteil sein. Schließlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte und beim Vorbeigehen ist ein schnellerer Eindruck ermöglicht. Dazu noch ein Aufdruck / Aufkleber mit einem Schlagwort zum aktuellen Thema der Ausgabe. In Kombination mit dem Bild hat man direkt eine Idee oder einen Eindruck worum es gehen könnte...
06. Raster / Layout / Bildsprache - Magazin(Print)
Was ist bei dem Layout wichtig?
- Natürlich eine Lesbarkeit der Texte, dabei muss allerdings auch darauf geachtet werden, dass dem Leser der Inhalt möglichst schmackhaft verkauft wird.
- Klare Überschriften, Strukturierungen, Reihenfolgen, Fix- & Orientierungspunkte und natürlich interessante Bilder sind dabei unverzichtbar.
- Markante Aussagen in den Subheadlines, die zum Weiterlesen animieren.
- Kein gepresstes Verhalten der einzelnen Abschnitte und Spalten, sondern ein Spiel mit Weißflächen, Platz zum Atmen für die Texte.
- gerade bei einem Studentenmagazin sollte auch Spielraum für Experimente sein.
07. Raster / Layout / Bildsprache - Magazin(Leporello)
Zu dem gedruckten Magazin gibt es, wie bereits erwähnt einen 10-seitigen Leporello Flyer, der in kürzeren Abständen gedruckt werden kann. Auch die Auflage kann je nach Bedürfnis gesteigert oder gesenkt werden.Im aufgeklappten Zustand hat er ein Format von 210mm x 950mm und ist beidseitig bedruckt. Auf ihm finden sich die Veranstaltungstipps, Angebote zur Job- & Wohnungssuche, sowie kurze Eindrücke zum aktuellen Thema wieder. Dieser Flyer wird komplett im Duplexdruck gedruckt und ist ebenfalls sehr bildlastig und auffällig illustriert, da es sich hier um ein viel plakativeres Produkt handelt. Auch aufgeklappt muss er ein optisch harmonisches Bild ergeben.
08. Raster / Layout / Bildsprache - Homepage
Die Homepage ist wie folgt aufgebaut:
Der aufgeklappte Leporello ergibt automatisch auch die
aktuelle Startseite, allerdings gibt es hier natürlich die
Möglichkeit aktuellere Informationen oder Änderungen
anzubieten. In der oben angeordneten Navigation lässt
sich in den einzelnen Menüpunkten navigieren. Wenn
man erstmal eingeloggt ist, gibt es zu jedem Beitrag die
bereits beschriebenen Optionen einen eigenen Beitrag
abzugeben. Weitere Punkte sind die auch bereits
beschriebene Karte, auf der man sehen kann, wo was
in Hamm los ist. Im internen Bereich ergeben sich die
üblichen Funktionen der Kommunikation. Insgesamt
unterteilt sich die Homepage in folgende Bereiche:
- Startseite
(Veranstaltungen, Kultur, Sport, Freizeit, Jobs und Wohnung)
- Karte
(Übersicht, Infos zu Locations, Ballungsräume, Bewertungen)
- Intern
(Kommunikation, Profil, Kommentieren, Beiträge leisten)
- Thema
(Beiträge zu einem bestimmten Thema von
ausgewählten Autoren und Studenten)
- Übersicht
(Listenhafte Darstellung von Adressen,
Veranstaltungen, Jobs, Wohnungen etc.)
- Impressum, Kontakt, etc
Corporate Design - Auftritt im Vergleich der verschiedenen Medien
08. Raster / Layout / Bildsprache - App
Die App für Smartphones besteht aus 3 Menüpunken:
- Mag (für Magazin)
- Places (aktueller Standort)
- Intern (Kommentar- & Uploadfunktionen)
10. Logomodifikationen (APP, ON, MAG)
11. Willkommenspaket mit möglichen Inhalten
